Dellbrückentag

Vor einigen Jahren hatte ich das (Foto-) Projekt „Mein Dellbrück“ angestoßen, was aber damals das Licht der Öffentlichkeit nicht erblickt hat. Bei diesen Recherchen habe ich gemerkt, dass hier im Stadtteil zwar viele interessante Kulturmenschen leben, sie aber hier mit ihrer Arbeit nicht sonderlich in Erscheinung treten. Ich suchte schon seit längerem nach einem „Format“, diese Künstler*innen hier vor Ort sichtbar zu machen. An sie habe ich mich erinnert, als ich mich 2018 in dem Fasten-Newsletter „Zeig‘ Dich!“ aufgefordert fühlte, nach der intensivsten Familienzeit wieder das zu tun, von dem ich glaube, dass ich ein Talent dafür habe. Und: Ohne kirchliche Feiertage wie z.B. Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam gäbe es auch weniger Brückentage!

Dellbrückentag 2019 – Von Spielplatz zu Spielplatz

Bald mehr …

Dellbrückentag 2018 – Von Brücke zu Brücke

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„Ihre Initiative und die damit verbundenen Ideen machen einen wirklich guten Eindruck.“
Referent
„Es handelt sich um ein vielversprechendes Projekt.“
Beamtin
„Ihr Konzept zum Dellbrückentag finde ich interessant.“
Sponsor
„Wenn Menschen sich also nun auf der Straße zufällig wiedertreffen, die sich bei einem Dellbrückentag gesehen haben und dann kurz wissende Blicke austauschen oder wenn ich selbst an einem ehemaligen Schauplatz einer kulturellen Aktion nunmehr als alltäglichem Ort vorbeikomme, dann freue ich mich still lächelnd.“
Ingo Müller-Becker

Ich lebe seit dem Jahr 2000 in Dellbrück

Ob ich als geborener Kölner damit auch Dellbrücker bin? Das sehen Menschen wahrscheinlich sehr unterschiedlich. Auch muss jeder selbst entscheiden, ob das, was ich mache, wirklich „so bürgerliche Feierabendkultur“ ist, wie ich in einem Roman-Debüt bei Suhrkamp beschrieben worden bin.

Auf jeden Fall habe ich immer schon dort, wo ich lebe, unter meinem Label kulturPlan Kultur gemacht und vermittelt. In der nahe gelegenen kleinen Großstadt habe ich z.B. mit meinem kalliopeEnsemble die Urlesung von „Novemberland“ (Günter Grass) auf die Bühne gebracht oder „Bergisch Gladbachs Lieblingslyrik“ ermittelt und präsentiert. Auch habe ich der freien Kultur dort die beiden Instrumente, die kulturStaffel und den Kulturpreis DER BOPP ‚geschenkt‘. Außerdem bin ich seit Jahrzehnten eine Stimme im Deutschlandfunk.

Ingo Müller-Becker

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