Dellbrückentag

Vor einigen Jahren hatte ich das (Foto-) Projekt „Mein Dellbrück“ angestoßen, was aber damals das Licht der Öffentlichkeit nicht erblickt hat. Bei diesen Recherchen habe ich gemerkt, dass hier im Stadtteil zwar viele interessante Kulturmenschen leben, sie aber hier mit ihrer Arbeit nicht sonderlich in Erscheinung treten. Ich suchte schon seit längerem nach einem „Format“, diese Künstler:innen hier vor Ort sichtbar zu machen. An sie habe ich mich erinnert, als ich mich 2018 in dem Fasten-Newsletter „Zeig‘ Dich!“ aufgefordert fühlte, nach der intensivsten Familienzeit wieder das zu tun, von dem ich glaube, dass ich ein Talent dafür habe. Und: Ohne kirchliche Feiertage wie z.B. Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam gäbe es auch weniger Brückentage! Für unser Engagement hat uns die Stadt Köln 2019 Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Dellbrückentag 2021

Von Haus zu Haus
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Dellbrückentag 2018

Von Brücke zu Brücke
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Dellbrückentag 2019

Von Spielplatz zu Spielplatz
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Dellbrückentag 2020

Von Mensch zu Mensch
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„Ist ja eine tolle Idee, der Dellbrückentag. Das Lokale stärken und die Vielfalt sichtbar machen. Das wird immer wichtiger, denke ich.“
Kameramann
„Eine tolle Idee für wirklich alle Menschen, für jeden was dabei. Mein Kompliment!“
Musiker
„Vielen Dank für den interessanten Vorschlag. Ich habe mir den Termin notiert und bin gern dabei!“
Referent
„Eine schöne bunte Truppe seid Ihr! Es war wirklich ein sehr schöner kurzweiliger Tag, ich hoffe auf viele weitere Dellbrückentage.“
Fotograf
„Das ist eine interessante Veranstaltung.“
Stiftungsmitarbeiterin
„Der Dellbrückentag ist eine gute Sache und gefällt mir sehr.“
Anzeigenkundin
„Sehr vielseitig, dieses Veedel mit der Delle in der Brücke.“
Journalistin
„Ihre Seite kann sich auch sehen lassen. Toll.“
Mediendesigner
„Wenn Menschen sich also nun auf der Straße zufällig wiedertreffen, die sich bei einem Dellbrückentag gesehen haben und dann kurz wissende Blicke austauschen oder wenn ich selbst an einem ehemaligen Schauplatz einer kulturellen Aktion nunmehr als alltäglichem Ort vorbeikomme, dann freue ich mich still lächelnd.“
Ingo Müller-Becker

Ab dem Jahr 2000 in Dellbrück

Ob man als geborener Kölner damit auch Dellbrücker ist? Das sehen Menschen vor Ort wahrscheinlich sehr unterschiedlich. Auch muss jeder selbst entscheiden, ob das, was ich mache, wirklich „so bürgerliche Feierabendkultur“ ist, wie ich in einem Prosa-Debüt bei Suhrkamp beschrieben worden bin.

Auf jeden Fall habe ich immer schon dort, wo ich lebe, unter meinem Label kulturPlan Kultur gemacht und vermittelt. In der nahe gelegenen kleinen Großstadt habe ich z.B. mit meinem kalliopeEnsemble (1996 „Dr.-Konrad-Kraemer-Kulturpreis“ des Rheinisch-Bergischen Kreises in der Sparte „Sprechtheater“) die Urlesung von „Novemberland“ (Günter Grass) auf die Bühne gebracht, wurde mit meiner Arbeit an der IGP („Die Schlacht“ von Heiner Müller) sowohl zur Kölner Schultheaterwoche als auch zum Landes-Schülertheater-Treffen NRW eingeladen oder habe zum Stadtjubiläum 2006 „Bergisch Gladbachs Lieblingslyrik“ ermittelt und präsentiert.

 

 

Auch habe ich der freien Kultur dort die beiden Instrumente, die kulturStaffel und den Kulturpreis DER BOPP, sowie das erste FSJ Kultur in der Stadt ‚geschenkt‘. Seit 2018 betreue ich die Rubrik „Mein Stadtteil“ im Gemeindebrief der Evangelischen Kirche Dellbrück/Holweide. Im Jahr 2021 ist mein Bergisch Gladbuch KULTURMENSCHEN herausgekommen. Außerdem bin ich seit Jahrzehnten eine Stimme im Deutschlandfunk.

Ingo Müller-Becker

Wir schaffen Verbindungen!
Wir freuen uns auf Sie.
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